Wein machen - kirchberg-hof

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Wein machen

2016
Klassischer Rebschnitt


2016
Moderner Rebschnitt


Winterzeit ist Kellerzeit

Nach der Traubenlese beginnt ein wichtiger Arbeitsabschnitt der entscheidend für die Qualität ist. Der neue Wein muss in die Flasche.
Nach der Gärung erfolgt der Abstich, d.h. der Wein wird von der abgesetzten Hefe getrennt, in ein anderes Fass oder Tank gepumpt. Dabei wird darauf geachtet, diesen spundvoll zu halten. Er wird zusätzlich als Schutz vor Oxidation geschwefelt. Weiterhin werden Trübteilchen aus dem Wein entfernt. Ein schwieriger Prozess, da es hierbei auf den richtigen Zeitpunkt ankommt um die Güte, Reintönigkeit und die Bukettstoffe des Weines zu erhalten. Weine die zur Abfüllung kommen werden vorher geschönt. Damit will man einer späteren Trübung des Weines in der Flasche vorbeugen.
Die Abfüllung der Flaschenweine erfolgt in den meisten Fällen im Lohnverfahren, und zwar auf einer automatischen Abfüllanlage. Zunächst werden die Flaschen gereinigt und auf Sauberkeit durchleuchtet. Sind sie in Ordnung, wandern sie weiter in den Sterilisator. Als nächster Schritt kommen die Flaschen zur Füllmaschine. Zwischenzeitlich wurde der Wein zweimal filtriert. Bei der ersten Filtration wurden die größeren Trübteilchen entfernt. Beim zweiten Durchgang, der entkeimenden Filtration, wird der Wein haltbar gemacht. Auf der Füllmaschine, wie der Name schon sagt, werden die Flaschen gefüllt und mit einem Korken verschlossen. Dann noch eine Kapsel über den Korken und Flasche und ab durch den Schrumpftunnel. Die Kapsel liegt jetzt fest um den Flaschenhals, der Füllvorgang ist beendet. Zum Schluss werden die Flaschen etikettiert und in Kartons, Weinsteigen oder Gitterboxen gepackt.

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